iOS 4 für iPhone 3G/3GS und iPod touch
Das neue Betriebssystem für iPhone und iPod touch ist draußen. Seit dem 22. Juni kann es über iTunes bezogen werden und ist kostenlos erhältlich – erstmals sogar für iPod–touch-Nutzer! Besitzer des iPhone 2G oder des iPod touch der ersten Generation sind jedoch ausgeschlossen und müssen weiterhin mit iOS 3 leben.
Viel Neues …
… erwartet den Nutzer. So kann iOS4 nun für viele das lang ersehnte Multitasking – Programme können im Hintergrund weiterlaufen. So kann man beispielsweise seine Lieblingsmusik via last.fm streamen lassen und nebenher twittern, surfen oder seinen Flughafen leiten. Großartig für viele ist auch die Möglichkeit, nun endlich Ordner auf den Homescreens anlegen zu können. Man zieht einfach eine App auf die nächste und aus beiden generiert sich ein Ordner – und wir, je nach App, sogar intelligent bennant. Praktisches Beispiel: Spiele sortieren! Nutzer des iPhone 3GS (und auch des kommenden iPhone 4) und des iPod touch der dritten Generation dürfen sich über individuelle Hintergründe für den Homescreen freuen. Apples eigene Mail-App kann nun endlich alle E-Mails mehrerer Accounts in einer Ansicht darstellen, sodass ein müßiges Hin und Her wegfällt.
Hochinteressant – und selbst für gut befunden – ist die Anbindung einer Bluetooth-Tastatur. Die Kamera hat einen 5-fach-Digitalzoom spendiert bekommen und die Fotos können mit der speziellen Gesichtererkennung bestimmten Personen zugeordnet werden. Toller Punkt ist auch, dass endlich Wiedergabelisten in der iPod-App angelegt werden können. Leseratten dürfen sich über iBoosk, den E-Book-Reader freuen. Wer lieber schreibt, dem wurde eine wesentlich bessere Rechtschreibkorrektur beschert. Kleinere und unscheinarere Neuerungen sind unter anderem ein verbessertes Spotlight, das sich jetzt intelligent oft gesuchte und benutzte Suchbegriffe merkt. Oder die Möglichkeit, bereits erstellte Kalendereinträge nachträglich einem bestimmten Kalender zuzuordnen.
Insgesamt verspricht Apple dem Nutzer über 100 Neuerungen – alles aufzuführen sprengt sicherlich den Rahmen und lässt ja keinen Entdeckertrieb mehr zu …